Allgemeine Vermietbedingungen

Lieber Gast,


In Zusammenarbeit mit Porsche Schweiz AG (nachfolgend Porsche genannt) bietet die Agentur USP Partner AG als Veranstalter unter dem Namen Porsche Drive die im Angebot beschriebenen Erlebnisfahrten an. Bitte schenken Sie diesen Geschäftsbedingungen Ihre Aufmerksamkeit, denn mit Ihrer Reservierung erkennen Sie diese Geschäftsbedingungen, die Ihnen vor der Reservierung übermittelt werden, an. Sie gelten für alle Dienstleistungen im Rahmen von Porsche Drive.

Der Veranstalter und Ihr Vertragspartner ist ausschliesslich die USP Partner AG. Aufgrund einer Vereinbarung mit Porsche ist die USP Partner AG berechtigt, bestimmte Leistungen unter der Bezeichnung Porsche Drive zu erbringen. Mit dieser Anmeldung wird kein Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und Porsche begründet.

ALLGEMEINE VERMIETBEDINGUNGEN FÜR PORSCHE-KRAFTFAHRZEUGE IM RAHMEN VON PORSCHE DRIVE powered by USP Partner AG ("Vermieterin")

(Stand 2016)

  1. Fahrzeughalter

    1. Eigentümer und Halter des Fahrzeugs ist

      Porsche Schweiz AG
      Blegistrasse 7
      6343 Rotkreuz

      die das Fahrzeug der Vermieterin zur Verfügung stellt.

    2. Die Vermieterin, USP Partner AG, vermietet das Fahrzeug in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

  2. Stornierung, No Show, Mitmieter

    1. Der Mieter kann eine Reservierung bis 24 Stunden vor Mietbeginn kostenfrei stornieren. Bei einer späteren Stornierung hat der Mieter für die bei der Vermieterin entstandenen Aufwendungen eine Stornogebühr gemäss der Gebührenübersicht (siehe Ziffer 7.4) in Ihrer Reservierungsbestätigung zu bezahlen, die seiner Kreditkarte belastet wird.
    2. Übernimmt der Mieter das Fahrzeug nicht spätestens 30 Minuten nach der vereinbarten Zeit ("No Show"), kann die Vermieterin das reservierte Fahrzeug anderweitig vermieten. Wird das Fahrzeug nicht vom Mieter übernommen, hat der Mieter den vereinbarten Mietpreis zu bezahlen. Die Vermieterin muss sich jedoch anrechnen lassen, was sie an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Vermietung erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt.

  3. Abschluss des Mietvertrags, Mitmieter, Fahrzeugübernahme

    1. Der Mietvertrag wird bei Übernahme des Fahrzeugs geschlossen. Im Mietvertrag kann vorgesehen werden, dass das Fahrzeug nicht nur vom Mieter, sondern auch von weiteren Fahrern geführt werden darf (im Folgenden "Mitmieter"). Die Mitmieter und der Mieter haften der Vermieterin als Solidarschuldner.
    2. Folgende Voraussetzungen sind Bedingung für den Abschluss und den Bestand des Mietvertrags und müssen bei Übernahme des Fahrzeugs sowie während der gesamten Nutzungsdauer vorliegen: Der Mieter muss einen für das Fahrzeug erforderlichen und im Inland gültigen Führerausweis, eine auf ihn ausgestellte und noch mindestens drei Monate gültige Kreditkarte sowie eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass vorlegen.

      • Für eine Miete ist ein gültiger Fahrzeugausweis erforderlich.  Aus der Europäischen Union ist ein EU Führerausweis notwendig. Bei allen nicht EU-Staatsangehörigen (ausgenommen die Schweiz) ist ein internationaler Führerausweis erforderlich.
      • Der Mieter muss mindestens 25 Jahre alt und bereits seit fünf Jahren im Besitz des erforderlichen Führerausweises sein.
      • Porsche Drive powered by USP Partner AG behält sich das Recht vor, ohne Angaben von Gründen jederzeit von einer Vermietung abzusehen. 
Diese Voraussetzungen gelten auch für Mitmieter.

    3. Der Mieter wird sich bei Fahrzeugübernahme vom ordnungsgemässen Zustand des Fahrzeugs überzeugen.

  4. Nutzung des Fahrzeugs, Alkoholverbot, Vertragsstrafe, Einreiseverbot

    1. Beanstandungen des Fahrzeugs hat der Mieter unverzüglich zu melden. Öl- und Kühlwasserstand wird der Mieter ebenso kontrollieren wie den Reifendruck.
    2. Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug schonend und entsprechend der Einweisung und der Betriebsanleitung zu behandeln. Beim Abstellen ist das Fahrzeug jederzeit ordnungsgemäss zu verschliessen; bei einem Cabrio ist das Verdeck zu schliessen. Im Fahrzeug darf nicht geraucht werden und Tiere dürfen nicht mitgeführt werden, ansonsten kann die Vermieterin eine Reinigungspauschale gemäss der Gebührenübersicht verlangen. Die Reinigungspauschale wird auch fällig bei übermässiger Verschmutzung des Fahrzeugs.
    3. Das Fahrzeug darf ausschlieslich von dem Mieter bzw. den Mitmietern geführt werden. Jede Überlassung des Fahrzeugs an Dritte, insbesondere die Weitervermietung, ist strikt untersagt. Es gilt die 0,0 ‰ Grenze – das Fahren unter Alkoholeinfluss ist strikt untersagt.
    4. Der Mieter hat Handeln eines anderen Fahrers wie Eigenes zu vertreten.
    5. Das Fahrzeug darf nur gemäss den gesetzlichen und behördlichen Vorschriften und nur im öffentlichen Strassenverkehr benutzt werden; das schweizerische Strassenverkehrsrecht bzw. entsprechende Bestimmungen in anderen Ländern sind jederzeit einzuhalten. Das Fahrzeug darf auf keinen Fall verwendet werden zu motorsportlichen Zwecken, insbesondere Veranstaltungen, bei denen es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt oder bei den dazugehörigen Übungsfahrten, auch wenn solche Fahrten für das allgemeine Publikum freigegeben sind (zum Beispiel auf Rennstrecken wie Nürburg- oder Hockenheimring in Deutschland) sowie bei Fahrzeugtests oder Fahrsicherheitstrainings. Bei einem Verstoss gegen dieses Verbot kann die Vermieterin eine Vertragsstrafe in Höhe von 2‘000 CHF verlangen. Darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche behält sich die Vermieterin vor.
    6. Der Transport gefährlicher Stoffe im Sinne der Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse (SDR) ist ebenso untersagt wie die Nutzung zur gewerbsmässigen Personenbeförderung gegen Entgelt. Es ist nur die Nutzung des Fahrzeugs zu privaten Zwecken erlaubt, insbesondere die Nutzung zu gewerblichen Zwecken ist untersagt. Untersagt ist ebenfalls der Um- und Ausbau sowie die Veränderung von technischen Einrichtungen.
    7. Die Nutzung des Fahrzeugs ausserhalb der Schweiz ist nur erlaubt in den Mitgliedsstaaten der EU sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino  und Vatikan.
      Um dem erhöhten Diebstahlrisiko in Südfrankreich, Italien, Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Estland, Lettland, Litauen, Zypern und Malta zu begegnen, sind dort überdurchschnittliche Vorsichtsmassnahmen zu treffen (z.B. Parken nur auf bewachten Parkplätzen, Anbringung von Lenkradkrallen). Zuwiderhandlungen können dazu führen, dass die Vermieterin im Schadensfall Rückgriff gegen den Mieter nimmt.
      Die Einreise in andere Länder ist strikt untersagt.
    8. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Regelungen stellen grobe Verletzungen des Mietvertrags dar und berechtigen die Vermieterin zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Sonstige Ansprüche der Vermieterin, insbesondere Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

  5. Störungen, Pannen, Reparaturen

    1. Zeigt das Fahrzeug eine Warnmeldung an, hat das Fahrzeug eine Störung oder Panne oder muss eine Reparatur durchgeführt werden, muss der Mieter umgehend

      die Porsche Assistance 24 h Notrufnummer
      aus der Schweiz: 0800 / 724 911
      aus dem Ausland: +41 / 800 724 911

      sowie Porsche Drive
      aus der Schweiz: 041 / 487 91 52
      aus dem Ausland: +41 / 41 487 91 52

      anrufen, um weitere Massnahmen abzustimmen. Eigene Störungsbehebungs- oder Reparaturarbeiten darf der Mieter nicht beauftragen.

  6. Kraftstoff

    1. Der Mieter erhält das Fahrzeug mit vollem Kraftstofftank. Er hat das Fahrzeug mit einem vollen Kraftstofftank zurückzugeben, anderenfalls wird die Vermieterin die Betankung des Fahrzeugs und den erforderlichen Kraftstoff dem Mieter in Rechnung stellen. Es gelten die Tarife der Gebührenübersicht, die an der Anmietstation aushängen.
    2. Bei einer Betankung mit dem falschen Kraftstoff haftet der Mieter für die Reparaturkosten und einen etwaigen Schaden.

  7. Mietpreis

    1. Der Mietpreis wird durch Belastung der Kreditkarte des Mieters bezahlt. Mit der Unterschrift ermächtigt der Karteninhaber die Vermieterin, den gesamten Rechnungsbetrag dem Konto bei dem Kreditkarteninstitut zu belasten. Diese Ermächtigung gilt auch für Nachbelastungen infolge von Mietpreiskorrekturen, Schadensfällen, Rückführungsgebühr, Schlüsselverlust und Verkehrsverstössen gemäss dem Mietvertrag und diesen Bedingungen. Die Belastung der Kreditkarte kann noch bis zu sechs Monaten nach Fahrzeugrückgabe erfolgen, insbesondere für Tank- und Reparaturkosten.
    2. Der Mieter hat bei Beginn der Mietzeit für die Erfüllung seiner Pflichten eine Sicherheit zu leisten. Die Höhe der Sicherheit hängt von dem Fahrzeug und der Mietdauer ab. Die Vermieterin ist nicht verpflichtet, die Sicherheit von seinem Vermögen getrennt anzulegen. Eine Verzinsung der Sicherheit erfolgt nicht. Auch die Sicherheitsleistung wird der Kreditkarte des Mieters belastet.
    3. Die Vermieterin kann anstelle der Belastung der Kreditkarte des Mieters einen Betrag in Höhe der Sicherheitsleistung auch aus dem Kreditrahmen, der dem Mieter von seinem Kreditkarteninstitut eingeräumt worden ist, sperren lassen.
    4. Zusätzliche Gebühren
      Gefahrene km über Freikilometerpauschale: Fr. 1.50 pro km
      Tankkosten (bei Abgabe eines nicht vollen Tanks): Fr. 2.50 pro Liter
      No Show (Nichterscheinen bei einer Reservierung): Fr.  50.00
      Sonderreinigung: Fr. 250.00 zzgl. Mehrkosten
      Zustellungs- und Rückführungsgebühren: Fr. 5.00 pro km zzgl. Mehrkosten (ausgenommen Pannenfall)
      Schlüsselverlust: Fr. 2‘500.00
      Verspätete Rückgabe ohne Mitteilung: Preis der zusätzlichen Mietdauer zzgl. 50% des Mietpreises
      Selbstbehalt/Kaution: CHF 2‘000.-

  8. Mietende, Fahrzeugrückgabe

    1. Der Mietvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Mietzeit. Setzt der Mieter den Gebrauch des Fahrzeugs nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit fort, gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert; Art. 266 Abs. 2 OR findet keine Anwendung.
    2. Gibt der Mieter das Fahrzeug unverschuldet zum Ablauf der vereinbarten Mietdauer nicht an die Vermieterin zurück, kann die Vermieterin für die Dauer der Vorenthaltung als Nutzungsentschädigung ein Entgelt mindestens in Höhe des zuvor vereinbarten Mietzinses verlangen; ist die Vorenthaltung vom Mieter zu vertreten, schuldet er zusätzlich 50% des vereinbarten Mietzinses. Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.
    3. Das Fahrzeug ist vom Mieter an
      Porsche Drive Schweiz
      Blegistrasse 7
      6343 Rotkreuz
      zu den Öffnungszeiten von Porsche Drive Schweiz in Rotkreuz zurückzugeben. Rückgaben ausserhalb der normalen Öffnungszeiten sind nur durch vorheriger Abstimmung und schriftlicher Bestätigung möglich. Für Übergaben ausserhalb der Öffnungszeiten haftet der Kunde mit vollem Risiko, für Schäden bis zur offiziellen Rücknahme durch Porsche Drive.
    4. Ist eine Rückführung des Fahrzeugs zur Anmietstelle erforderlich, wird die Vermieterin dem Mieter eine Rückführungsgebühr entsprechend der Gebührenübersicht zuzüglich weiterer erforderlicher Kosten (z. B. Abschleppkosten, Anreise zum Fahrzeugstandort, Treibstoffkosten) in Rechnung stellen.
    5. Bei Verlust des Schlüssels berechnet die Vermieterin dem Mieter eine Pauschale gemäss der Gebührenübersicht.
    6. Mieter und Mitmieter haften bei Verletzung der Rückgabepflicht solidarisch.
    7. Wird das Fahrzeug nicht wie vereinbart zurückgegeben, behält sich die Vermieterin ausdrücklich vor, Strafanzeige zu erstatten und das Fahrzeug von der Polizei sicherstellen zu lassen.

  9. Versicherung

    1. Im Mietpreis ist die Motorfahrzeughaftpflichtversicherung in dem Umfang enthalten, wie sie in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben ist. In oder auf dem Fahrzeug befindliche Sachen sind hierdurch nicht gedeckt.

  10. Gutschein

    1. Der Gutschein kann bei der Anmietung eines Porsche im Rahmen von Porsche Drive (powered by USP Partner AG) eingelöst werden. Ein etwaiges Restguthaben nach Anmietung kann für weitere Porsche Drive (powered by USP Partner AG) Fahrten eingelöst werden. Weder der Wert des Gutscheins noch ein etwaiges Restguthaben können ausgezahlt werden. Bitte beachten Sie hier die Wiederrufbelehrung. Der Gutschein muss vorgelegt werden. Bei Verlust oder Diebstahl des Gutscheins übernimmt Porsche Drive (powered by USP Partner AG) keine Haftung für eine unrechtmäßige Einlösung. Eine Ersatzausstellung ist bei Verlust oder Vernichtung nicht möglich.
    2. Der Gutschein kann nur in dem Land eingelöst werden, in dem er erworben wurde.

  11. Haftung des Vermieters

    1. Die Haftung der Vermieterin für Schäden jeglicher Art, wie insbesondere indirekte Schäden und Mangelfolgeschäden, die dem Mieter aus oder im Zusammenhang mit der Miete des Fahrzeugs entstanden sind, ist im gesetzlich zulässigen Umfang vollständig ausgeschlossen. Die Haftung der Vermieterin richtet sich nach dem anwendbaren Recht, soweit ihre Haftung bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei Personenschäden, bei Ansprüchen aus dem Produktehaftpflichtgesetz und bei Ansprüchen, welche sich aus dem Fehlen von zugesicherten oder für den vorausgesetzten Gebrauch des Fahrzeugs notwendigen Eigenschaften ergeben, nicht oder nicht vollständig ausgeschlossen werden kann    
    2. Die Vermieterin übernimmt keine Haftung für Sachen, die bei Rückgabe im Fahrzeug zurückgelassen werden; dies gilt nicht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

  12. Haftung des Mieters, Haftungsreduzierung

    1. Der Mietpreis enthält die Reduzierung der Haftung des Mieters für Schäden am Fahrzeug und für den Verlust des Fahrzeugs auf eine bestimmte Selbstbeteiligung. Im Rahmen dieser "Vollkaskoversicherung" haften der Mieter sowie die Mitmieter für Schäden bis zu einem Betrag in Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung.
      Die Haftungsreduzierung gilt jedoch nicht, wenn der Schaden vom Mieter oder Mitmieter vorsätzlich herbeigeführt wurde. Wurde der Schaden grob fahrlässig herbeigeführt, kann die Vermieterin die Haftungsreduzierung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis kürzen. Ein Anspruch auf Haftungsreduzierung besteht ferner nicht, wenn eine vom Mieter bzw. Mitmieter zu erfüllende Obliegenheit (insbesondere Anzeigepflichten nach Ziff. 13) vorsätzlich verletzt wurde. Bei einer grob fahrlässigen Obliegenheitsverletzung kann die Vermieterin die Haftungsreduzierung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnisses kürzen. Soweit die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt des Haftungsfalls noch für die Feststellung oder den Umfang der Haftungsreduzierung ursächlich ist, bleibt die Vermieterin zur Haftungsreduzierung verpflichtet; dies gilt jedoch nicht, wenn die Obliegenheit arglistig verletzt wurde.
      Die vertragliche Haftungsreduzierung gilt nur für die vereinbarte Mietdauer. Sie gilt nicht, wenn das Fahrzeug von einem Dritten, also weder vom Mieter noch von einem Mitmieter gefahren wird. Sie gilt nur bei einem Schaden in einem Land, in dem die Nutzung des Fahrzeugs gem. Ziff. 4.7 erlaubt ist.

    2. Der Mieter haftet unbeschränkt für von ihm und den Mitmietern begangene Verstösse gegen gesetzliche Bestimmungen, insbesondere Verkehrs- und Ordnungsvorschriften. Dies gilt auch für Verstösse, die bei oder mit Beendigung der Mietzeit begangen werden, wie z.B. Abstellen des Fahrzeugs an kostenpflichtigen Parkplätzen ohne Bezahlung. Der Mieter stellt der Vermieterin von sämtlichen Buss- und Verwarnungsgeldern, Gebühren und sonstigen Kosten frei, die Behörden oder sonstige Stellen anlässlich solcher Verstösse von der Vermieterin oder dem Fahrzeughalter erheben. Als Ausgleich für den Verwaltungsaufwand, der der Vermieterin für die Bearbeitung von Anfragen entsteht, die Verfolgungsbehörden oder sonstige Dritte zur Ermittlung von während der Mietzeit begangenen Ordnungswidrigkeiten, Straftaten oder sonstigen Störungen an die Vermieterin richten, berechnet die Vermieterin für jede Anfrage eine Aufwandspauschale gemäss der Gebührenübersicht. Es bleibt dem Mieter unbenommen, der Vermieterin einen geringeren Aufwand und/oder Schaden nachzuweisen, der Vermieterin  bleibt es unbenommen, einen höheren Auf-wand/Schaden nachzuweisen.

    3. Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden sind keine Unfallschäden.

  13. Anzeigepflichten bei Unfall, Diebstahl und Schäden

    1. Nach einem Unfall, Diebstahl, Brand, Wild- oder sonstigen Schaden hat der Mieter oder der Mitmieter unverzüglich die Polizei zu verständigen. Bei telefonischer Unerreichbarkeit ist der Schaden der Polizei an der nächstgelegenen Polizeistation zu melden. Dies gilt auch dann, wenn das Fahrzeug nur gering beschädigt wurde und auch bei selbst verschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter.

    2. Bei jeder Beschädigung des Fahrzeugs ist der Mieter verpflichtet, die Vermieterin unverzüglich über alle Einzelheiten des Ereignisses, das zur Beschädigung geführt hat, telefonisch und schriftlich zu unterrichten. Zu diesem Zweck soll der dem Mieter ausgehändigte Vordruck für einen Unfallbericht in allen Punkten sorgfältig und wahrheitsgemäss ausgefüllt werden.

    3. Mieter und Mitmieter haben alle Massnahmen zu ergreifen, die der Aufklärung des Schadensereignisses dienlich und förderlich sind. Auf Fragen der Vermieterin müssen sie vollständig und wahrheitsgemäss antworten und sie dürfen den Unfallort nicht verlassen, bevor die erforderlichen Feststellungen getroffen werden konnten.

    4. Der Mieter darf keine Handlungen vornehmen oder Erklärungen abgeben, mit denen er die Schuld an einem Unfall oder einen Schaden anerkennt.

  14. Kündigung 

    1. Beide Parteien sind berechtigt, den Mietvertrag entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen zu kündigen. Die Vermieterin kann den Mietvertrag insbesondere aus folgenden Gründen ausserordentlich und fristlos kündigen:
      - Unsachgemässe und unerlaubte Nutzung des Fahrzeugs, insbesondere entgegen 4.5, 4.6, 4.7;
      - Mitwirkung bei einer Straftat

  15. Datenschutz 

    1. Die Vermieterin erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten des Mieters und der Mitmieter, soweit für die Durchführung und Abwicklung des Mietvertrags erforderlich. Die Vermieterin gibt zu diesem Zweck auch personenbezogene Daten an die Porsche Schweiz weiter.

  16. Anwendbares Recht, Gerichtsstand

    1. Es gilt schweizerisches Recht unter Auschluss des Internationalen Privatrechts.  Für  alle Streitigkeiten aus und in Zusammenhang mit diesem Mietvertrag und mit dieser Vertragsklausel sind ausschliesslich die zuständigen Gerichte am Sitz der Vermieterin vereinbart, vorausgesetzt der Mieter kann sich nicht auf einen anderen, zwingenden Gerichtsstand berufen.  Das gilt ebenso in Fällen, in denen der Mieter keinen inländischen allgemeinen Gerichtsstand hat, seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt hat oder zum Zeitpunkt der Klageerhebung weder Wohnsitz noch gewöhnlicher Aufenthaltsort des Mieters bekannt sind. Die Vermieterin ist jedoch auch berechtigt, am Sitz des Mieters zu klagen.

  17. Nichtigkeit oder Teilnichtigkeit

    1. Teilweise oder vollständige Nichtigkeit oder Ungültigkeit einer oder mehrere Bestimmungen  des Mietvertrags zwischen der Vermieterin und dem Mieter oder dieser allgemeinen Vermietbedingungen  berühren die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Allfällige ungültige oder ungültig gewordene Bestimmungen sind bei Anwendung des Vertrages durch solche zu ersetzen, die dem von den Bestimmungen angestrebten Zweck am nächsten kommen.

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Was Sie noch beachten müssen bevor es losgeht.

  • Das erforderliche Mindestalter des Fahrers beträgt 25 Jahre.
  • Der Fahrer muss seit mindestens 5 Jahren im Besitz des Führerausweis sein.
  • Die Kreditkarte wird während der Mietzeit mit einer Kaution in Höhe von Fr. 2'000.00 und des Mietbetrages geblockt.
  • Die Bezahlung kann ausschliesslich mit einer gültigen Kreditkarte erfolgen.
  • Eine gültige ID und ein Führerausweis werden benötigt.
  • Für Zusatzfahrer fallen keine Mehrkosten an. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Mindestanforderungen gleichermassen für alle Zusatzfahrer gelten.